Pressemitteilung Rote Hilfe München
Banken kündigen uns die Konten – ein Angriff auf linke Solidarität!
Aufruf in eigener Sache der Roten Hilfe e.V., Ortsgruppe München
WAS PASSIERT IST:
Innerhalb weniger Tage haben die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen über 60 Kontoverbindungen der Roten Hilfe e. V. gekündigt. Für unsere Organisation, die jährlich knapp 2 Millionen Euro aus Beiträgen und Spenden verteilt und deren Kern auch finanzielle Unterstützung für von Repression Betroffene ist, bedeutet das einen schweren Schlag: Ohne Konten lässt sich schwer finanzielle Solidarität für Betroffene und Gefangene organisieren, keine Anwält:innen bezahlen, etc.
POLITISCHE EINORDNUNG: Debanking als Waffe Die Kündigungen folgen auf die US-Einstufung der „Antifa Ost“ als Terrororganisation durch die Trump-Regierung – eine politisch motivierte und rechtlich hochumstrittene Entscheidung ohne deutsche Rechtsgrundlage. Trotzdem beugen sich deutsche Banken dem Druck über das globale Finanzsystem SWIFT und US-Auflagen, Transaktionen mit „verbundenen“ Gruppen zu stoppen. Die GLS Bank beruft sich auf „wirtschaftliche Risiken“ und kündigt auch anderen linken Gruppen Konten.
UNSER KAMPF DAGEGEN: Solidarität besiegt Repression Die Rote Hilfe hat Eilklage gegen die Sparkasse Göttingen eingereicht und prüft weitere Schritte gegen diese Bankpraxis. Wir setzen unsere Arbeit so oder so selbstverständich fort – das letzte Wort ist nicht gesprochen. Doch, genau jetzt brauchen wir eure Solidarität mehr denn je.
WAS IHR TUN KÖNNT:
- Werdet Mitglied:
Regelmäßige Beiträge sichern unsere Antirepressionsarbeit
- Spendet: Jeder Euro hilft
- Schreibt den Banken: fordert die Rücknahme der Kündigung
- Macht es öffentlich: Teilt diesen Aufruf in Strukturen, Netzwerken und Freund:innenkreisen.
Solidarität ist unsere stärkste Waffe gegen Repression
Solidarische Grüße, eure RH Ortsgruppe München