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Reihe Revolutionärer Weg

Um die Alleinherrschaft des internationalen Finanzkapitals zu überwinden, ist eine internationale sozialistische Revolution notwendig.

Das System des theoretischen Organs der MLPD – Revolutionärer Weg – gibt eine überzeugende Orientierung in allen wesentlichen Fragen des wissenschaftlichen Sozialismus heute.

Die Suche nach einer gesellschaftlichen Alternative zum Kapitalismus ist größer denn je. Das allein herrschende internationale Finanzkapital ist das entscheidende Hemmnis jeden gesellschaftlichen Fortschritts. In den weltweiten Massenkämpfen für nationale und soziale Befreiung spiegelt sich wider:
Der Sozialismus als nächster Schritt der Menschheitsgeschichte ist materiell allseitig vorbereitet.

Ein neuer Aufschwung im Kampf um den Sozialismus erfordert ein höheres Klassenbewusstsein: Über das Wesen des Imperialismus, die Zusammenhänge von Wirtschaftskrisen, imperialistische Kriegsvorbereitung, Rechtsentwicklung der Regierungen weltweit, die drohende globale Umweltkatastrophe, über Weg und Ziel der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung und über die proletarische Weltanschauung.

Mit der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG ermöglicht die MLPD Orientierung.

Ihr Parteiaufbau ist durchdrungen mit schöpferischen Schlussfolgerungen aus den bisherigen Erfolgen und Niederlagen der ehemals sozialistischen Länder.

Lesen Sie selbst …

Stefan Engel
Leiter der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG

Der REVOLUTIONÄRE WEG, das theoretische Organ der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD), wurde schon 1969, dreizehn Jahre vor ihrer Gründung ins Leben gerufen. Es ist ein Kampfinstrument der revolu­tionären und Arbeiterbewegung gegen den Revisionismus, den Reformismus und besonders den modernen Antikommunismus.

Willi Dickhut, Leiter der Redaktion »Revolutionärer Weg« von 1969 bis 1991, sagte zur prinzipiellen Bedeutung dieser Reihe: »Jede Nummer behandelt ein bestimmtes Problem unserer Zeit, das im Brennpunkt steht, und alle zusammen bilden ein System für die praktische Lösung der gegenwärtigen Aufgaben. Der Inhalt unseres theoretischen Organs ist keine abstrakte theoretische Abhandlung, sondern eine dialektische Einheit marxistisch-leninistischer Grundsätze und jahrzehntelanger praktischer Erfahrungen kommunistischer Tätigkeit. Auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus wurden im REVOLUTIONÄREN WEG die Veränderungen in der Gegenwart analysiert, neue Erkenntnisse gewonnen und theoretisch weiterentwickelt.«

Das System REVOLUTIONÄRER WEG ist weltweit einzigartig. In nun 36 Nummern wird der Marxismus-Leninismus allseitig weiterentwickelt: zum Verrat am Sozialismus, die Analyse des staatsmonopolistischen Kapitalismus, die marxistisch-leninistische Linie zum Neuaufbau der revolutionären Arbeiterpartei, zur Umweltfrage, zum Kampf um die Befreiung der Frau, zur Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft, zur dialektischen Methode, zur Lehre von der Denkweise, zur politischen Ökonomie, zum Kampf gegen imperialistische Kriege, zur Befreiung von neokolonialer Ausbeutung und Unterdrückung, zur Strategie und Taktik zur Vorbereitung der internationalen sozialistischen Revolution und zum revolutionären Parteiaufbau.

Aktuell wird an den Nummern 37 bis 39 gearbeitet, die sich weiter mit der Krise der bürgerlichen Ideologie und der Weiterentwicklung der Lehre von der Denkweise befassen werden.

Seit 1969 wurde die Redaktion von Willi Dickhut aufgebaut und geleitet. 1991 übernahm Stefan Engel, der 37 Jah­re Parteivorsitzender der MLPD war, die persönliche Verantwortung für das theoretische Organ.

Eine wachsende Zahl von Nummern des RW ist in insgesamt neun Sprachen übersetzt und wird heute in 48 Ländern verbreitet.

RW 1-3.jpgIn den ersten drei Ausgaben des  REVOLUTIONÄREN WEG musste der Neuaufbau der revolutionären Arbeiterpartei auf den Marxismus-Leninismus ausgerichtet werden. In RW 1 „Drei Programme – drei Dokumente des Revisionismus und Opportunismus“ wurde zunächst nachgewiesen, dass die KPD revisionistisch entartet war und eine neue marxistisch-leninistische Partei aufgebaut werden muss. In RW 2 „Der Weg zum Sozialismus“ wird mit dem revisionistischen Holzweg „des Kampfs um grundlegende Reformen“ und der Möglichkeit des „friedlichen Wegs zum Sozialismus“ abgerechnet. Diese beiden ersten Bücher bieten bis heute einen Leitfaden zum Kampf gegen den modernen Revisionismus.

Neben dem Revisionismus musste die junge Organisation auch mit dem Antiautoritarismus fertig werden, der aus der zerfallenden kleinbürgerlichen Studentenbewegung in die marxistisch-leninistische Bewegung getragen wurde. Dazu erschien 1970 der RW 3 „Antiautoritarismus und Arbeiterbewegung“.Der moderne Antiautoritarismus ist heute eine der Hauptmethoden des Systems der kleinbürgerlichen Denkweise, um den berechtigten und organisierten Kampf der Jugend zu zersetzen. Ein wichtiges Handbuch für jeden rebellischen Jugendlichen!

RW 4+5.jpg1968/69 war die kleinbürgerliche Studentenbewegung endgültig zusammengebrochen.

„Nach dem Zusammenbruch der kleinbürgerlichen Studentenbewegung 1968/69 kamen zahlreiche Intellektuelle zu der Erkenntnis, daß ohne die Stoßkraft der Arbeiterklasse das kapitalistische Ausbeutungssystem nicht be- seitigt werden kann. Was tun?

Die KPD/DKP war revisionistisch entartet, hatte die proletarische Revolution verraten und den »friedlichen Weg zum Sozialismus« auf ihre rosagefärbte Fahne geschrieben. Der Aufbau einer revolutionären Arbeiterpartei war darum dringend erforderlich und durch den Verrat der Revisionisten gerechtfertigt. Es bildeten sich Gruppen, die sich auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus den Parteiaufbau zur Aufgabe stellten. In diese Keime einer revolutionären Partei drangen die kleinbürgerlichen Studenten, um »in allem die Führung zu übernehmen« und eine kleinbürgerliche politische Linie hineinzutragen. Sie gerieten in Widerspruch zu den klassenbewußten Arbeitern, die eine proletarische Linie vertraten.“ (Vorwort, RW 4+5)

Diese beiden Nummern des Revolutionären Wegs zeigten auf, wie sich der proletarische Weg des Parteiaufbaus unter Führung der Arbeiter durchsetzen konnte gegen den Führungsanspruch der kleinbürgerlichen Studenten. Darin wird zu vielen Grundfragen des Parteiaufbaus Stellung genommen: die Orientierung auf die Arbeiterklasse, der demokratische Zentralismus als Organisationsprinzip oder das Verhältnis der marxistisch-leninistischen Partei gegenüber dem revolutionären Jugendverband.

RW 6.jpgMit dem REVOLUTIONÄREN WEG 6 sollte die Partei auf das selbstständige Denken und Handeln der Mitglieder orientiert werden. Das Thema dieses Buchs war jedoch nicht unumstritten! Führende Genossen des KAB/ML vertraten gegenüber Willi Dickhut, dem Leiter der Redaktion des REVOLUTIONÄRER WEG, zunächst die Meinung, das für die praktische Arbeit der Organisation andere Themen im Vordergrund stehen würden.

Der Revolutionäre Weg 6 legt das Wesen der dialektischen Methode dar, wie sie von Marx und Engels begründet und von Lenin, Stalin und Mao Tsetung weiterentwickelt wurde. Das Buch wendet die dialektische Methode dann auf die Entwicklung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der BRD, insbesondere auf den Parteiaufbau an. Anschaulich werden in diesem REVOLUTIONÄRER WEG Lenins „Bestimmungen der Dialektik“ behandelt. Besonderen Wert legt der REVOLUTIONÄRER WEG Nr. 6 auf die dialektische Einheit von Theorie und Praxis, sowie die Bestimmung der drei Etappen des proletarischen Klassenkampfs in Deutschland.

literatur/die-restauration-des-kapitalismus-in-der-sowjetunionDie Restauration des Kapitalismus in der Sowjet­union seit 1956 war eine schwerere Niederlage für die internationale marxistisch-leninistische und Arbeiterbewegung. Sie führte zu einer großen Verunsicherung und zu einer Spaltung der weltweiten kommunistischen Bewegung, was den Kampf für den Sozialismus weltweit erheblich zurückgeworfen hatte.

Das Buch entlarvte den modernen Revisionismus als weltanschauliche Grundlage für den Systemwechsel. Nicht alle Parteien erkannten die Restauration des Kapitalismus, weil sie selbst von revisionistischen Ideen der KPdSU bzw. der DKP beeinflusst waren und folgten dem Weg der KPdSU. Andere, wie die KP Chinas, kritisierten den Weg prinzipiell. Für den Parteiaufbau in Deutschland, aber auch für die internationale marxistisch-leninistische Bewegung war es entscheidend, diesen Verrat und seine Ursachen zu analysieren und schöpferisch zu verarbeiten.

Der RW 7 weist nach, dass die Sowjetunion von innen, durch einen neue Bourgeoisie mit dem Parteibuch in der Tasche zerstört, die Diktatur des Proletariats revidiert wurde. Die Machtübernahme durch die neue Bourgeoisie machte den Weg frei, auch die ökonomische Basis grundsätzlich zu ändern. Diese Analyse wird im RW 8 geleistet. Sind die kapitalistischen Gesetze erst einmal eingeführt, wirken sie automatisch, sowohl im Inneren des Landes wie auch nach außen.

Der RW 9 behandelt die Weiterentwicklung des Kapitalismus neuen Typs zum Sozialimperialismus und die Weiterentwicklung des modernen Revisionismus durch Breschnew und Deng Xiao Ping. Dieses Buch ist heute in vier Sprachen übersetzt, darunter auch ins Russische, und weltweit verbreitet. Es ist ein grundlegendes Werk, das vielen Menschen half, diese Entwicklung zu verstehen und den Weg eines neuen Parteiaufbaus zu gehen.

RW 10.jpg1972, in einer a zahlloser Spaltungen in der sogenannten „marxistisch-leninistischen Bewegung“ war die Vereinigung von KAB(ML) und KPDML(RW) zum KABD (Kommunistischer Arbeiterbund Deutschlands) ein zukunftsweisendes Signal! Es stand die Aufgabe, allseitig die Voraussetzungen für die Gründung einer marxistisch-leninistischen Partei zu schaffen.

Es war Aufgabe des RW 10, mit diesem Ziel die Grundfragen des Parteiaufbaus zu klären und die grundsätzlichen Seiten des Parteiaufbaus zu bestimmen. Eine hervorragende Schrift zur Einführung in den marxistisch-leninistischen Parteiaufbau, in seinen fünf grundlegenden Seiten:

  • Der Marxismus-Leninismus, die ideologische Grundlage der Partei.
  • Das Programm, die politische Linie der Partei.
  • Die Organisation, das Instrument der praktischen Tätigkeit der Partei.
  • Der demokratische Zentralismus, das Organisationsprinzip der Partei.
  • Kritik und Selbstkritik, das Entwicklungsgesetz der Partei.

literatur/gewerkschaften-und-klassenkampfMit dem REVOLUTIONÄREN WEG 11/12 wurde die grundsätzliche Ausrichtung der marxistisch-leninistischen Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit entwickelt. Er setzt sich sowohl mit opportunistischen wie linkssektiererischen Fehlern und Prägungen in dieser Arbeit auseinander, die zum Teil aus der Geschichte der deutschen Arbeiter- und kommunistischen Bewegung entstanden sind.

Im Vorwort heißt es: „Die Frage der Entwicklung und Herausbildung der Arbeiteroffensive entscheidet sich nicht nur am spontanen Kampfwillen der Arbeiter. Im Gegenteil, unter den heutigen Bedingungen können die bürgerlichen Medien, Presse und vor allem Fernsehen, gezielt für Verunsicherung sorgen. Um dem zu begegnen und Klarheit in die Köpfe zu bringen, ist es erforderlich, sich sowohl die historischen Zusammenhänge als auch die grundlegenden Erfahrungen in den letzten Jahren vor Augen zu führen. Dazu soll dieses Buch einen Beitrag leisten.“ (REVOLUTIONÄRER WEG 11/12, S.9-10)

Der RW 11 behandelt die Entstehung und Entwicklung der Gewerkschaften bis heute. Der RW 12 untersucht vor allem das Verhältnis zwischen gewerkschaftlichem Kampf und revolutionärem Klassenkampf. Er gibt eine ausgezeichnete Anleitung für die Arbeit als klassenkämpferisches Gewerkschaftsmitglied, Vertrauensmann oder Betriebsrat. Ausgangspunkt ist dabei, die Kämpfe der Arbeiter als Schule des Klassenkampfs zu verstehen.

RW 13+14.jpgDie wirtschaftliche Entwicklung in der BRD machte 1972/73 deutlich, dass die Aufschwungsperiode nach dem II. Weltkrieg beendet war und neue Erscheinungen hervortraten. Diese mussten analysiert und die notwendigen Konsequenzen für die Strategie und Taktik gezogen werden.

Der RW 13 wies nach, dass 1973/74 in der BRD nicht – wie die bürgerliche und kleinbürgerliche Propaganda behauptete – von einer Überproduktionskrise die Rede sein konnte, sondern die Monopolbourgeoisie durch den gleichzeitigen Einsatz der Maßnahmen: „Konzentration des Kapitals“, „Rationalisierungsoffensive“ und „Kapitalexport“ in die Offensive ging. Die aufkommende Massenarbeitslosigkeit hatte darin ihre konkreten Ursachen. Mit dem RW 14 wurde nachgewiesen, dass diese Maßnahmen jedoch unweigerlich zu einer Wirtschaftskrise führen müssen. 

Das Buch leistet eine verständliche Einführung in die politische Ökonomie des Marxismus-Leninismus und gibt durch seine anschauliche Anwendung des Marxismus-Leninismus auf die damalige Situation auch eine hervorragende Einführung in die politische Ökonomie im Zeitalter des Imperialismus.

RW 15.jpgSeit Mitte der 1970er-Jahre musste sich die Partei vermehrt mit dem Liquidatorentum auseinandersetzen.

»Mit dem Rückzug der Arbeiterkämpfe 1974 auf dem Hintergrund der Schwankenden Stagnation in der Wirtschaft wurden viele kleinbürgerliche Elemente innerhalb der Arbeiterbewegung verunsichert und zweifelten an der Richtigkeit der proletarischen Linie, griffen sie an und betraten damit den Boden des Liquidatorentums ... Die Veränderung der wirtschaftlichen und politischen Situation und ihre reaktionären Auswirkungen sind die wichtigsten Merkmale der materiellen Grundlagen des gegenwärtigen Liquidatorentums.« (REVOLUTIONÄRER WEG 15, S. 10/11) 

Der REVOLUTIONÄRE WEG 15 wurde zu einem Markstein des Aufbaus der proletarischen Partei, weil er zum ersten Mal die vielfältigen Erscheinungsformen der kleinbürgerlichen Denkweise im Kampf um den Aufbau der marxistisch-leninistischen Partei neuen Typs zusammenstellte und nachwies, daß hier die Hauptursache des Liquidatorentums zu suchen war. Mit seiner grundsätzlichen Ausrichtung zum Kampf gegen das Liquidatorentum ist er zu einer wichtigen Waffe im Kampf zum Erhalt des proletarischen Charakter der Partei geworden.

literatur/der-staatsmonopolistische-kapitalismus-in-der-brdWilli Dickhut, der Vordenker und Mitbegründer der MLPD, hat den REVOLUTIONÄREN WEG 16 bis 19 immer als sein Hauptwerk behandelt.

Der REVOLUTIONÄRE WEG 16 bis 19 beschreibt die Entwicklung hin zum staatsmonopolistischen Kapitalismus in der BRD, arbeitet die Veränderung des Krisenzyklus der Wirtschaftskrisen heraus, untersucht die politische und militärische Macht im staatsmonopolistischen Kapitalismus und weist im RW 19 nach, dass der staatsmonopolistische Kapitalismus die unmittelbare Vorstufe zum Sozialismus ist.

Unter den Bedingungen des staatsmonopolistischen Kapitalismus ist der Klassenkampf des Proletariats äußerst kompliziert geworden. Die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge sind nur schwer zu durchschauen. Die Verhältnisse des staatsmonopolistischen Kapitalismus, mit seinen tiefen Krisenerscheinungen, seiner ständigen Kriegsgefahr und seiner Unfähigkeit, auch nur ein wichtiges Problem der Masse der Werktätigen lösen zu können, mussten untersucht werden. 

Neben den vielen grundlegenden Aussagen, die bis heute Gültigkeit haben, sind die Bücher auch ein Lehrstück in Sachen deutscher Geschichte des Kapitalismus.

literatur/strategie-und-taktik-im-klassenkampf/Die sich rasch ändernden Verhältnisse in der Welt, die Zuspitzung der Widersprüche und das immer stärkere parteimäßige Eingreifen des KABD (Kommunistische Arbeiter Bund Deutschlands – Vorläuferorganisation der MLPD) in die Kämpfe der Arbeiterklasse stellte erhöhte Anforderungen an die konkrete Analyse der konkreten Situation und die Entwicklung der Strategie und Taktik.

Die Fähigkeit der bewussten Anwendung der dialektischen Methode zur Führung und Höherentwicklung des proletarischen Klassenkampfs musste zielstrebig herausgebildet werden. Dies war Aufgabe des REVOLUTIONÄREN WEG 20/21. Dabei wurde auch die bürgerliche Strategie und Taktik untersucht.
Er arbeitet die Grundlagen der proletarischen Strategie und Taktik heraus und wendet sie konkret an; unter anderem auf die Etappen des proletarischen Klassenkampfs, den Kampf der Arbeiterjugend und auf den antifaschistischen Kampf.

literatur/krieg-und-frieden-und-die-sozialistische-revolutionSeit 1980 hatte sich in Europa und auch in der BRD eine ständig wachsende Friedensbewegung entwickelt, da in dieser Zeit die atomare Hochrüstung der beiden imperialistischen Supermächte USA und Sowjetunion einen Höhepunkt erreicht hatte. Der unmittelbare Anlass war der NATO-Doppelbeschluss 1979, der eine neue atomare Aufrüstung von Mittelstreckenraketen in Reichweite zur Sowjetunion zum Inhalt hatte. Der Charakter dieser Friedensbewegung war kleinbürgerlich-pazifistischer Natur. Die Aufgabe der Partei war es, an dem ehrlichen Friedenswunsch anzuknüpfen und die Massen von der Notwendigkeit des Sturzes der Herrschaft des Imperialismus als der eigentlichen Ursache des Krieges zu überzeugen.

Mit dem RW 22 wurde die grundlegende Position der Marxisten-Leninisten zu dem Thema Krieg und Frieden entwickelt, und der Charakter der Sowjetunion als sozialimperialistische Supermacht entsprechend der neueren Entwicklung konkretisiert. 

Mit der Herausbildung einer ganzen Reihe von neuimperialistischen Ländern seit der Jahrtausendwende hat sich der zwischenimperialistische Konkurrenzkampf erheblich zugespitzt. Die Gefahr eines dritten Weltkriegs hat sich dadurch enorm verschärft. Das vorliegende Buch hat große Bedeutung dafür, im Kampf dagegen klar zu sehen und einen Beitrag zum Aufbau einer starken, kämpferischen Friedensbewegung zu leisten.

literatur/krisen-und-klassenkampf/Diese Ausgabe des REVOLUTIONÄREN WEGs analysiert ausgehend von einer grundlegenden Einführung in die politische Ökonomie die ganze Bandbreite und Wechselwirkung der kapitalistischen Krisen:  Agrarkrisen, internationale Verschuldungskrisen, Wirtschafts- und Strukturkrisen, die Umweltkrise usw.

Es werden die objektiven Gesetzmäßigkeiten, die dem Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus zu Grunde liegen, analysiert und wie sie in diesen allseitigen Krisenerscheinungen zum Ausdruck kommen. Das Buch kommt zu dem Ergebnis, dass die Allgemeine Krise des Kapitalismus in den 1980er Jahren in eine neue, 4. Phase eingetreten ist. Von besonderer Bedeutung ist die dialektische Wechselbeziehung von Allgemeiner Krise des Kapitalismus und revolutionärer Krise.

literatur/die-dialektische-einheit-von-theorie-und-praxis„Die materialistische Dialektik ist die wissenschaftliche Theorie und Methode, mit deren Hilfe Marxisten-Leninisten die revolutionäre Umgestaltung der Welt in Angriff nehmen.“ (REVOLUTIONÄRER WEG 24, S.7) Sie ist der Kern der proletarischen Denkweise, der Grundlage des marxistisch-leninistischen Parteiaufbaus neuen Typs. Mit der Beherrschung dieser Methode steht und fällt die Fähigkeit der Revolutionäre, die richtige Strategie und Taktik im Klassenkampf zu entwickeln und Fehler zu vermeiden. Sie ermöglicht die selbstständige Orientierung in allen noch so komplizierten Fragen, im persönlichen Leben, in der Natur und Gesellschaft, im Klassenkampf und Parteiaufbau. 

Das Buch gibt eine Einführung in die Entwicklung der Dialektik durch Marx und Engels und wie diese in Einheit mit den Erfahrungen im Klassenkampf und Parteiaufbau bis in 1980er Jahre weiterentwickelt wurde.

Der REVOLUTIONÄRE WEG 24 ist der letzte von Willi Dickhut verfasste Band der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG.

literatur/der-neokolonialismus-und-die-veraenderung-im-nationalen-befreiungskampfKolonialismus, die Unterwerfung und Ausplünderung fremder Völker, ist kein besonderes Merkmal der kapitalistischen Gesellschaft, sondern Bestandteil aller Klassengesellschaften, die auf Ausbeutung beruhen. Heute haben sich die imperialistischen Länder die ganze Welt unterworfen und kämpfen untereinander um neue Macht- und Einflusssphären. In den 1950er und 60er Jahren wurde das alte, zum Teil noch aus dem Feudalismus überlieferte Kolonialsystem zerschlagen. Die meisten Länder Afrikas und Asiens wurden politisch unabhängig, was jedoch ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von den Imperialisten nicht beendete. Mit den weitreichenden Veränderungen der Internationalisierung der Produktion und dem Kapitalexport haben sich auch die Bedingungen der Unterdrückung dieser Länder verändert. Der Neokolonialismus schuf veränderte Bedingungen für den nationalen Befreiungskampf, weil er den Kapitalismus in allen Ländern der Welt einführte und die Klassenscheidung zwischen Arbeiterklasse und Kapitalistenklasse vorantrieb. In dem Buch wird erstmals die These aufgestellt, dass die sozialistische Revolution heute einen internationalen Charakter annehmen muss.

Es gehört in die Hand von jedem, der wirksam gegen die Fluchtursachen von Millionen von Menschen kämpfen will und dessen Herz für die internationale Solidarität schlägt!

Es gehört in die Hand von jedem, der verstehen will, wie sich der Imperialismus entwickelte und heute besiegt werden kann!

literatur/der-kampf-um-die-denkweise-in-der-arbeiterklasseDas Problem der Denkweise hat für die Arbeiterbewegung, für den Klassenkampf ebenso wie für den revolutionären Parteiaufbau und den Aufbau des Sozialismus eine ausschlaggebende Rolle eingenommen. Der gesellschaftliche Kampf zwischen proletarischer und kleinbürgerlicher Denkweise ist die materielle Grundlage für die Entwicklung des Klassenbewusstseins und damit für den Verlauf des Klassenkampfs.

Der REVOLUTIONÄRE WEG 26 entwickelt erstmals die Lehre von der Denkweise und weist ihre Übereinstimmung  mit dem Marxismus-Leninismus nach. Er  leitet sie materialistisch aus den gesellschaftlichen Veränderungen und durch die Auswertung der Theorie und Praxis des Klassenkampfs in der BRD und unter Berücksichtigung der Erfahrungen der internationalen marxistisch-leninistischen und Arbeiterbewegung ab.

Er gibt eine Anleitung, wie die marxistisch-leninistische und Arbeiterbewegung mit der kleinbürgerlichen Denkweise, die durch tausend Türen in die proletarische Bewegung eindringt, fertig werden kann. Der REVOLUTIONÄRE WEG 26 begründet die Notwendigkeit der Arbeit auf der Grundlage der proletarischen Denkweise.

literatur/der-klassenkampf-und-der-kampf-um-die-befreiung-der-frauSeit den 1990er Jahren hat sich wieder eine kämpferische Frauenbewegung entwickelt, die eng mit der Arbeiterbewegung verbunden ist. Die neuen, vielfältigen Erfahrungen und Fragen aus der kämpferischen Frauenbewegung mussten theoretisch verarbeitet werden. 

Im Vorwort heißt es: „Die Kritik an der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Lebensweise der Gesellschaft bildet eine notwendige Grundlage für einen zielklaren Kampf um die Emanzipation der Frau. Sie darf sich dabei keinesfalls auf die besondere Lage der Frauen einschränken, sondern muß das ganze System der Ausbeutung und Unterdrückung im staatsmonopolistischen Kapitalismus in allen seinen Seiten aufdecken. Die soziale Befreiung der Arbeiterklasse und die Befreiung der Frau sind zwei Seiten des gemeinsamen Kampfs für eine befreite, sozialistische Gesellschaft.“ (REVOLUTIONÄRER WEG 27, S. 9)

Der REVOLUTIONÄRER WEG 27/28 entwickelt die grundlegenden Positionen der Marxisten-Leninisten zum Kampf um die Befreiung der Frau. Er setzt dabei an den historischen Erfahrungen der Frauenbewegung an und führt die Leser an die grundsätzlichen Positionen von Marx, Engels und Lenin heran. Er kritisiert die Missachtung dieser Grundsätze in verschiedenen sozialistischen Ländern und wendet sich entschieden gegen den Übergang zum kleinbürgerlichen Feminismus durch die modernen Revisionisten. Er setzt sich allseitig mit dem bürgerlichen und kleinbürgerlichen Feminismus auseinander sowie mit der bürgerlichen Lebenslüge von der Gleichberechtigung von Mann und Frau im Kapitalismus.

Die wirkliche Befreiung der Frau kann nur in Einheit mit dem proletarischen Klassenkampf und im Sozialismus verwirklicht werden. Mit diesem REVOLUTIONÄRER WEG wird erstmals die Stragegie und Taktik im Kampf um die Denkweise der Massen entwickelt, sowie das grundsätzliche Wechselverhältnis von revolutionären Parteiaufbau und überparteilicher Selbstorganisation der Massen.

literatur/die-neuorganisation-der-internationalen-produktionSeit den 1990er Jahren haben sich in der kapitalistischen Produktion weitreichende Veränderungen entwickelt. Vielfältige „Globalisierungstheorien“ versuchen darauf eine Antwort zu geben, verwirren viele Menschen, und es wird ihnen ein Ausweg im Rahmen des Kapitalismus vorgetäuscht.

Ausgehend von der Allgemeingültigkeit der Analysen des Imperialismus durch Lenin und des staatsmonopolistischen Kapitalismus in Deutschland durch Willi Dickhut, analysiert dieser REVOLUTIONÄRER WEG die wesentlichen Veränderungen im imperialistischen Weltsystem. Sie werden als Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion zusammengefasst und leiten eine neue Phase der Entwicklung des imperialistischen Weltsystems ein.
Internationale Produktion und Handel sind zum bestimmenden Charakter der monopolistischen Ausbeutung und Unterdrückung geworden. Weitere Merkmale der ausgereiften materiellen Vorbereitung des Sozialismus werden analysiert. Eine neue historische Umbruchphase wurde eingeleitet. Der Imperialismus stößt an seine relative historische Grenze, die er nicht überwinden kann. 

Die Schlussfolgerung aus der Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion ist die internationale sozialistische Revolution und die Perspektive der vereinigten sozialistischen Staaten der Welt!

literatur/morgenroete-der-internationalen-sozialistischen-revolution/ Im März 2003 erschien das Buch »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«. Es  setzt an der marxistisch-leninistischen Analyse der Neuorganisation der internationalen Produktion an, die sich seit Anfang der 1990er Jahre in der kapitalistischen Weltwirtschaft durchgesetzt hat und entwickelt sie weiter - insbesondere über das internationale Krisenmanagement in der Weltwirtschafts- und Finanzkrise ab 2008.

Im REVOLUTIONÄREN WEG 32-34 werden Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der Vorbereitung der internationalen proletarischen Revolution gezogen.

Bei allen Unterschieden der Klassenkämpfe in den einzelnen Ländern braucht das internationale Proletariat im Bündnis mit allen Unterdrückten einen gemeinsamen Bezugspunkt: die internationale sozialistische Revolution. Die Koordinierung und Revolutionierung des Klassenkampfs muss die fortschrittlichen, demokratischen und revolu­tionären Massenbewegungen und -organisationen zu einer internationalen Macht zusammen schließen, die dem imperialistischen Weltsytem überlegen ist. Die konkreten ökonomischen, sozialen und politischen Bedingungen eines jeden Landes müssen in der jeweiligen proletarischen Strategie und Taktik ebenso Berücksichtigung finden wie der allgemeine Bezug auf die internationale Revolution. So erscheint die internationale proletarische Strategie und Taktik als ein Orchester verschiedener proletarischer Strategien und Taktiken der revolutionären Arbeiterparteien in den jeweiligen Ländern.

Das Buch erhebt nicht den Anspruch einer Generallinie, soll aber Anstoß und Beitrag sein für den notwendigen Prozess intensiver theoretischer Diskussion und praktischer Zusammenarbeit in der internationalen marxistisch-leninistischen, revolutionären und Arbeiterbewegung.

literatur/katastrophenalarm-was-tun-gegen-die-mutwillige-zerstoerung-der-einheit-von-mensch-und-natur Katastrophenalarm - eine Streitschrift, die sich unmissverständlich positioniert.

Immer mehr lokale und regionale ökologische Katastrophen drangsalieren die Menschheit. Sie kennzeichnen einen Prozess des beschleunigten Umschlags der Umweltkrise in eine globale Umweltkatastrophe.

Weil ihre Hauptursachen in der kapitalistischen Profitwirtschaft liegen, erfordert die Umweltfrage heute einen gesellschaftsverändernden Kampf. Dazu brauchen wir eine neue Umweltbewegung, die einen klaren Trennungsstrich gegen den imperialistischen Ökologismus zieht, sich organisiert, kämpferisch, zielstrebig und weltumspannend gegen die mutwillige Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch die Herrschenden Front macht.

So ist das Buch ausdrücklich eine Streitschrift, die sich in die Strategiedebatte um die Lösung der Umweltfrage einmischt und unmissverständlich positioniert.

literatur/die-krise-der-buergerlichen-ideologie-und-des-antikommunismusBerechtigt verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die herrschende Politik. Doch welche Lehren ziehen die Arbeiter und Arbeiterinnen, die Massen der Welt aus dem umfassenden Krisengeschehen? Die bürgerliche Ideologie hat ihre Anziehungskraft verloren und steckt tief in der Krise. Ein weltanschaulicher Kampf um Deutung und Schlussfolgerungen ist entbrannt. Der Antikommunismus ist seit der offenen Krise des Reformismus und des modernen Revisionismus zum Haupthindernis in der Bewusstseinsbildung der Massen geworden. Doch er befindet sich selbst in der Krise, was seine permanente Modifikation bewirkt. Dieses Buch folgt der Überzeugung, dass die Zeit reif ist für eine weltanschauliche Offensive des wissenschaftlichen Sozialismus.

Die Bücher »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«, »Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution« und »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« beinhalten die Analyse der Neuorganisation der internatio­nalen kapitalistischen Produktion als neue Phase des Imperialismus und die Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der internationalen sozialistischen Revolution.
Das vorliegende Buch dient der Vervollständigung durch die weltanschauliche Seite. Es ist der erste Teil von vier Nummern der Schrift »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG 36–39.